Architekturstudentin, B. Sc.

Es wird immer gesagt, richtige Dinge kommen zu richtigem Zeitpunkt. Und ich bin so froh und dankbar, dass ich mich für diese Seminarreihe angemeldet habe. Dabei habe ich viele Aspekte von meiner inneren Seite kennen gelernt, die mir nicht immer bewusst gewesen sind oder der ich noch nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt habe. Vor allem wurde die Atmosphäre vom Seminar so intim gestaltet, dass wir unsere eigenen Erlebnisse und Erfahrungen von den Themen vertraulich miteinander diskutieren zu können. Ich wurde in diesem Seminar überzeugt, dass spirituelles Praktizieren ein wichtiges Fundament für das Alltagsleben ist. Obwohl wir eine Universität für Baukunst sind und wir uns stetig mit dem physisch-materiellen Welt beschäftigen, sollen wir nicht vergessen, dass wir noch die Seele haben. Gedanken, Gefühle und Emotionen sind die Dinge, die uns menschlich machen. Als Studentin der Architektur habe ich seit dem ersten Semester von Studium leider immer wieder schlaflose Nächte und auch der Leistungsdruck ist sehr oft zu spüren, so dass ich unter viel Stress stand und mit dem Studium nicht mehr weiter machen kann. Als ich bei dem Seminar mit dem Frauenkreis teilgenommen habe, habe ich erfahren, dass auch Studentinnen aus anderen Studiengängen ein gleiches oder ähnliche Problem wie ich haben. Daraufhin habe ich erkannt, wie wichtig es ist, dass alle als ein großes Team arbeiten und sich untereinander austauschen und unterstützen. Was ich sehr schätze ist die Offenheit und Bereitschaft, die die Teilnehmerinnen gegenüber einander haben. Dabei hat keine der Teilnehmerinnen Angst gehabt ,,offen’’ zu sein und haben ihre eigenen Geschichten mit Vertrautheit erzählt. Dieser Austausch ist für mich wertvoll, weil ich dadurch sehen konnte, dass wir nicht allein sind und nicht im Schweigen leiden. Dieses Seminar ist für uns die Chance uns zu öffnen und unsere Inneres zu verstehen. Es gibt uns gleichzeitig die Gelegenheit, Mitgefühl und Verständnis für einander zu üben. Am Ende des Seminars habe ich die positive Veränderung von den anderen Teilnehmerinnen gespürt. Sie wirkten alle frischer, entspannter und fröhlicher. Auch auf mich selbst hatte es eine positive Auswirkung. Ich kann mit stressigen Situationen besser umgehen und verfalle nicht mehr so schnell in Panik, wenn etwas schief läuft. Es ist eine schöne kollektive Transformation, die wir als Team erreicht haben. Ich glaube, es ist immer wichtig für uns mit Liebenswürdigkeit und Kooperativität miteinander umzugehen. Ein Mensch mit einem guten Herzen kann seinen Mitmenschen helfen und dadurch seine Gemeinschaft ein Stück besser machen, weil das Leben nicht nur aus Arbeit und Studium besteht.

 

Architekturstudentin, B. Sc.

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